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Aktuelle Wirtschaftszahlen! Verschuldung! Edelmetalle!

Zu Beginn des heutigen Artikels möchte ich mich einmal ganz herzlich – im Namen des ganzen Teams – für die Unterstützung durch SIE!! bedanken. DANKE aber auch an unsere Partner für den gewaltigen Rückhalt, den wir über die Werbeschaltungen inzwischen aus der ganzen Branche bekommen. Unsere etwa 20 Must-Read-Artikel (die Sie am Ende dieses Textes alle nochmals finden können) beinhalten wirklich alles, was Sie aktuell zum Thema Geld-Anlage, Wirtschaft, Inflation, Altersvorsorge, Finanzen, Vermögensschutz, Edelmetalle usw…wissen müssen. Was auch sehr wichtig ist:

Intelligenz, Mut und Wissen zahlen sich aus, denn alle Edelmetallfans bekommen nun auch immer öfter die Bestätigung der eigenen Gedanken und Positionierung. Zum einen über den steigenden Preis, aber auch auf dem Weg, daß nun immer mehr bekannte, reiche, intelligente, in der Vergangenheit erfolgreiche und vorausschauende Investoren massiv in den Goldsektor einsteigen: Bestes und jüngstes Beispiel: Multimiliardär George Soros hat seine Goldpositionen zuletzt deutlich ausgebaut, welche nun den größten Posten in seinem Portfolio ausmachen. Die Gesamtinvestition in Gold von etwa 500 Millionen Euro ist mit 13 % Anteil inzwischen der größte Block seiner Gesellschaft – Aktienbeteiligungen wurden zurückgefahren.

1.) Die strukturellen Schwächen der USA werden immer deutlicher, vor allem dann, wenn man sich die Handelsbilanz ansieht – also die Menge an Exporten und Importen – oder genauer gesagt die Differenz davon. Der US-Export von Waren und Dienstleistungen ging im Juni 2010 um 1,3 % auf 150,5 Mrd. US-Dollar zurück. Die Importe stiegen dagegen um 3% auf 200,3 Mrd. US-Dollar an. Damit weitet sich das US-Außenhandelsdefizit fast 19% auf fast 50 Milliarden US-Dollar aus.

2.) Die gesamten US-Staatschulden sind in den letzten Jahren derart gewaltig explodiert, daß sie nun von der Höhe her etwa das Dopelte der gesamten Welt-Wirtschaftsleistung in einem Jahr betragen ( das sind 194 Länder !) Der gesamte Derivatemarkt ist inzwischen mehr als 20 Mal so groß wie die gesamte Weltwirtschaftsleistung. Eine Rückzahlung, Begleichung oder Bedienung dieser 1.000 Billionen US-Dollar auf einem “normalen” Weg ist völlig ausgeschlossen und unmöglich.

3.) Seit dem Gründungsjahr der US-Notenbank “Fed” im Jahr 1913 hat der Dollar ca. 98% seiner Kaufkraft verloren und alleine in den letzten 9 Jahren etwa über 30%.
Was ist mit dem Euro los? Der hat seit der Einführung in Papierform Anfang 2002 etwa 58% an Kaufkraft verloren.
In der gleichen Zeit haben sich die Edelmetalle nominal fast Ver4-facht und zwar steuerfrei.
Bei dieser Betrachtung des Wertverlustes einer Wärung – vor allem wenn man wie oben den Wertverlust des Dollars seit Gründung der Fed vor fast Jahren 100 nimmt – darf man aber nicht vergessen, daß es darauf auch 100 Jahre einen Zins gab, der ja auch von Natur aus eben als Ausgleich für den Wertverlust einer Währung bezahlt wird. Man hat das Geld ja nicht 100 Jahre in den gleichen alten Socken zu Hause unterm Kopfkissen.

Und bitte unterschätzen Sie diese Zinszahlungen über 100 Jahre hinweg nicht.

Ich finde es schon eine Art Verdrehung der Tatsachen und Manipulation der Leute zu den eigenen Gold-Gunsten, wenn man zwar immer auf diesen 98% Verlust der Kaufkraft eines Dollars herumreitet, aber niemals was von den Zinserträgen sagt, während Gold ja keinen Zins bringt.
Wichtig ist doch nur, daß man sich die Bewertung des Goldes und die Relation von Inflation und Zinsen im aktuellen Umfeld ansieht. In einem Rekord-Niedrig-Zinsumfeld wie derzeit ist Gold so interessant wie noch nie, weil es an Alternativen fehlt.

4.) Werfen wir mal eine Blick auf die Inflationsentwicklung der letzten 250 Jahre. Die US-Verbraucherpreise waren 200 Jahre lang, bis zum Beginn des letzten 20-sten Jahrhunderts relativ stabil.
Richtig los ging es mit der Inflation etwa ab 1971, wo man die Golddeckung der Währung schon langsam aufgab und dann immer weiter über Bord warf. Von 1971 bis 2010 stiegen die US-Verbraucherpreise um über 500% – bei uns in Europa war es parallel dazu genau das Gleiche. Hintergrund ist die zunächst langsame, aber nun immer schneller steigende Geldmenge, die immer unkontrollierter werdende Kreditvergabe – vor allem über das Buchgeld, das nur noch über die Konten in Form von Zahlen wandert – und der wachsende Druck der Regierungen die Schulden über teilweise Inflationierung zu entwerten.

Die absoluten, offiziellen Schulden der USA – ohne die versteckten Sachen – liegen derzeit im Verhältnis zum BIP betrachtet vom Betrag her bei fast 390%. Die Verschuldung beträgt also die 4-fache Wirtschaftsleistung. Das Jahr 1933 brachte den USA einen damaligen Rekordstand von 280% bei dieser Zahl – was dann kam wissen wir alle – jetzt laufen wir zügig auf das Doppelte zu – ein Knall wird also immer wahrscheinlicher und beim nächsten Zinsanstieg unausweichlich.

Das US- BIP legte in der gleichen Zeit von 1971 bis 2010 von 1,1 Billionen auf nun fast 15 Billionen Dollar zu. Das ist zum großen Teil aber auch statistischen Tricks zu verdanken.

Fazit: Eine exponentielle Steigerung der Kredite – also der Verschuldung um 50 Billionen Dollar hat nur noch dazu geführt, daß das BIP über diese 39 Jahre hinweg im Ganzen um 14 Billionen anstieg weiter lesen!

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